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So 22.01.2012 / D2-weiblich / HSB –vs- SV Allensbach 2

Den Sieg genommen

TV Pfullendorf 2-vs- SV Allensbach 2     10:12 (2:6)

(21.01.2012) Die Winterpause ist beendet und die weibl. D2-Jugend hatte den einen oder anderen Tag Zeit, um die z.T. eindrücklichen Erlebnisse aus den Qualifikationsspielen vor Weihnachten zu verarbeiten und sich Gedanken zu machen, wie sich jede einzelne Spielerin die weitere Beteiligung an der Teamsportart Handball, unabhängig von Sieg oder Niederlage, vorstellt und sich einbringen möchte.

Zum ersten Training waren dann alle anwesend und bereit zu trainieren, um als Mannschaft dazuzulernen. Dies gelang überraschenderweise recht gut und von Trainer-Seite war man soweit guten Mutes, die „neue Chance mittels neuer Leistungsklassen-Einteilung“ nutzen zu können. In der Kreisklasse B treten wir dabei in einer Hin- und Rückrunde bis Ende April gegen SV Allensbach II, HSC Radolfzell II, TV Rielasingen und TSV Dettingen an. Bis auf Allensbach II alles durchweg fremde Spielpartner, zum einen aus der anderen Staffel oder nachgemeldet.

Beim ersten Spiel trafen wir dann gleich mal auf den „Alt-Bekannten“ und wussten, dass hier was möglich ist. Während der Qualifikationsrunde mussten wir uns nur mit 1 Tor Abstand geschlagen geben und hatten dabei noch auf unsere beiden „alten Hasen“ verzichten müssen. Das Spiel begann und begann wie ein Spiegelbild der Quali-Runde. Dabei konnte man der Abwehr als auch der gewohnt guten Torhüterleistungen nichts anhängen, vielmehr dem Spiel mit dem Ball nach vorne in Richtung Tor. Und so waren wir schnell mit 0:3 im Rückstand, konnten dann mittels kurzzeitiger Lichtblicke verkürzen und mussten dann doch die Gegner mit 2:6 in Front in die Pause gehen lassen.

Zum „Pausentee“ wurden nochmals ganz, ganz klare Worte von Seiten des Trainer-Teams gesprochen und eindrücklich an das durchaus vorhandene Talent von jeder Spielerin im Spiel mit dem Ball in der Hand appelliert. Und siehe da, die zweite Halbzeit war ein ganz anderes Bild. Es wurde gelaufen, Ballstaffette an Ballstaffette und dann auch der zwingende Tordrang ermöglichte eine furiose Aufholjagd. Und 5 Minuten vor Schluss hatten wir uns die Gegner „zurechtgelegt“ zum verdienten 10:10. Lohn der Arbeit war nun auch noch ein zugesprochener Siebenmeter ! Anna schritt zum „Tatort“,......, ein letztes Mal tief ein- und ausatmen,.... Wurfhaltung einnehmen und alles wartete auf den entscheidenden Pfiff des Schiedsrichters. Doch er kam nicht, oder vielmehr noch nicht. Stattdessen wurde vom Schiedsrichter die Schützin weggeschickt („Du bindest dir erstmal die Schuh !“) und freimütig eine andere TVP-Spielerin zum Punkt geholt ! Hatte sich im bisherigen Spielverlauf schon die einen oder anderen „Regel-Auslegungen“ des Schiedsrichter als „vermeintliche Unkenntnis“ angedeutet, stieg spätestens jetzt die „TVP-Trainer-Galle“ auf einen „Pegel-Höchststand“. Ein Schiedsrichter sollte sich doch vornehmlich auf die Spielleitung konzentrieren und hat keineswegs auf die Entscheidungen des Trainers (hier z.B. bezüglich der Schützinnen-Wahl) Einfluss zu nehmen, geschweige denn zu überstimmen. Normalstatus wäre: Time-Out, Zeit zum Schuhe binden und erneute Aufstellung zur Wurfausführung.

…... und das Ganze in einer entscheidenden Phase, in der wir es förmlich auf der Hand hatten, in Führung zu gehen und uns das lang ersehnte Sieg-Erlebnis abzuholen. Ein „No-Go“ !!!

Was war das Ende der Geschichte ? Der Siebenmeter wurde vergeben, Allensbach setzte noch 2 Tore und wir, ja, ….. uns wurde der mögliche Sieg genommen !! Endstand 10:12.

Für den TVP  Johanna Hartmann (TW; Feld, 1), Vivienne Bruch (Feld; TW) // Judith Hartmann (4), Anna Koblitz (5), Shena Karagol, Jasmin Grauberger, Beyza Ilgün, Ceren Patlar, Debora Tokus, Angelika Gert, Ashurina Warda, Kim Junker.

gez. Claudia Bäurer

/Fotos StaA)